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Peter unterwegs

Vor zwei Jahren wollte ich mit dem Rad von Berlin Richtung Zentralasien fahren. Corona hat mir damals einen Strich durch die Rechnung gemacht. Jetzt, zwei Jahre später, will ich das Abenteuer nochmal wagen. Der Krieg in der Ukraine ließ mich zweifeln, ob die Reise zum jetzigen Zeitpunkt noch machbar und richtig ist. Auch wenn der Krieg in meinen Gedanken gerade allgegenwärtig ist, hab ich mich entschlossen, loszufahren. Ob meine ursprüngliche Route machbar ist, wird sich unterwegs zeigen. Auch ob es sich richtig anfühlt, werde ich unterwegs merken.

Hier möchte ich meine Gedanken und Eindrücke der Reise teilen.

Etappen

Von Bari nach Peshkopi

Mit der Nachtfähre geht es von Bari nach Durres in Albanien. Ein Gewitter über dem Meer bietet ein beeindruckendes Schauspiel. Die Strecke von Durres in die albanische Hauptstadt Tirana ist eine der unschönsten bisher. Schlechte, staubige Straßen mit vielen Baustellen und LKW-Verkehr sind...

Von Gargano nach Bari

Nach einem Ruhetag in dem Bungalow ist mein Magen wieder ok, auch der seltsame Ausschlag an den Füssen, der wohl nur ein etwas entzündeter Sonnenbrand war, ist wieder weg. Abends habe ich die nächste unschöne Begegnung mit einem Hund. Auf einem abendlichen Spaziergang kommt mir ein...

Von Rom nach Gargano

Mit Elisabetta und Gabriele verbringe ich einen unvergesslichen Tag in Rom. Beginnend mit einem typisch sizilianischen Frühstück und sehr spät endend mit einem nächtlichen Spaziergang durchs Zentrum. Die nächsten Tage erkunde ich noch auf eigene Faust weiter die Stadt und erklimme die...

Von San Marino nach Rom

Nächstes Ziel ist Rom. Dazu muss ich durch die Apenninen, die Gebirgskette, die fast ganz Italien durchzieht. Die Gegend ist sehr grün und dünn besiedelt. Ich muss eine Menge Höhenmeter hinter mich bringen. Trotz der dünnen Besiedelung gestaltet sich die Zeltplatzsuche schwierig. Jedes...

Von Venedig nach San Marino

Bevor ich Venedig verlasse, nehme ich die Fähre nach Burano, eine kleine Insel in der Lagune, auf der die Häuser bunt angestrichen sind und jedes eine andere Farbe als das Nachbarhaus hat. Auch hier gibt es den obligatorischen schiefen Turm. Ich kannte vor der Reise nur den von Pisa, hab...

Von Innsbruck nach Venedig

Von Innsbruck geht es den Brennerpass hoch. Wetter ist schlecht, aber die Beine sind gut und so fahr ich hinterm Pass noch ein ganzes Stück nach Südtirol rein. Durch das Pustertal geht es bis Toblach. Es gibt viele sehr hübsche Orte, aber ich kann dem Radfahren in den Alpen bis hierher...

Von Nürnberg nach Innsbruck

Die zwei Tage Ruhe taten meinem Knie ganz gut und ich folge ab Nürnberg eine ganze Weile Flüssen und Kanälen, so dass es keine grösseren Steigungen gibt und ich das Knie weiter etwas schonen kann. Zur Unterstützung hat mir Jörg auch noch eine Kniebandage mitgegeben. Bis München ist die...

Von Leipzig nach Nürnberg

Hinter Leipzig geht es bei miesem Wetter weiter durch unwirtliche Kohletagebaugebiete. Am Morgen von Tag 5 stelle ich fest, dass meine Schalthebel vorn etwas locker sind und ich will sie fest schrauben. Dabei zerlegt es den Schalthebel für die vorderen Kettenblätter. Der nächste...

Durch Tagebaulandschaften nach Leipzig

Etappen 2 und 3 führen mich durch von der Braunkohleförderung geprägte Landschaften. Die riesigen Baggerlöcher sind mittlerweile geflutet und es sind schon teilweise ganz schöne Erholungsgebiete draus geworden. Ich besuche Ferropolis, wo im Sommer Musikfestivals stattfinden und dann geht...

Tag 1

Ich bin also wirklich losgefahren und liege jetzt an einem alten Militärflughafen irgendwo in Brandenburg in meinem Schlafsack unterm Sternenhimmel. Nachdem ich mich in den letzten Tagen von Familie und Freunden verabschiedet habe, das Fahrrad bei Antrieb nochmal auf Vordermann hab...

Die Route

Ich hab nur eine grobe Routenplanung gemacht. Ich möchte mich auch treiben lassen und gucken wo es mich hin verschlägt. Ursprünglich ist der Plan, von meiner Haustür in Berlin-Friedrichshain loszuradeln, durch Deutschland, über die Alpen, durch Italien, mit der Fähre nach Kroatien, dann...

Warum die Reise

Alle paar Jahre hab ich das Bedürfnis, längere Zeit meinen Alltagstrott zu verlassen und was von der Welt zu sehen; den Weltschmerz vergessen, den ganzen Tag draußen sein, neue Länder, Landschaften und Menschen kennenlernen. Außerdem will ich auf diesem Trip Freunde besuchen, Berge...